Archäologie in Zeiten von Covid 19

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Archäologie in Zeiten von Covid 19

Beitragvon Blattspitze » 24.03.2020 10:52

Puuh. Ausstellungen, Unis und Bibliotheken geschlossen, Experimente, Vorträge und Tagungen abgesagt, Feldforschungen abgebrochen
z.B. hier:
https://www.uf.phil.fau.de/2020/03/15/a ... rumaenien/

Die heilige Corona ist zu allem Ärger auch noch die Schutzpatronin der Raubgräber(?):
"Das Aachener Münster birgt viele Schätze - einen davon hat die Domschatzkammer aus gegebenem Anlass jetzt früher hervorgeholt als eigentlich geplant: Den Schrein mit den angeblichen Überresten der Heiligen Corona. Kein Scherz: Eine der vielen in der Christenheit verehrten Heiligen trägt genau diesen Namen.
...
"Die Heilige Corona gilt unter anderem als Schutzpatronin gegen Seuchen.
...
Laut Ökumenischem Heiligenlexikon ist sie außerdem Patronin der Schatzgräber ..."

https://www.domradio.de/themen/corona/2 ... gen-aachen

Ich hoffe, die freiberuflichen Archäologen und Archäotechniker können die versprochenen staatlichen Hilfen für Freiberufler in Anspruch nehmen ...
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Re: Archäologie in Zeiten von Covid 19

Beitragvon ulfr » 27.03.2020 17:02

closed (Andere).jpg


Das dürft Ihr ausnahmsweise alle frei verwenden ...

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Re: Archäologie in Zeiten von Covid 19

Beitragvon MartinH » 27.03.2020 22:27

Wie nutzt ihr denn so die Zeit? Weitere Äxte klopfen und schleifen? Venusse und Löwenmenschen schnitzen?
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Re: Archäologie in Zeiten von Covid 19

Beitragvon Medivh » 27.03.2020 22:58

Trainieren :hit:

Nach einem Dr. Arbeitsthema suchen. Diverse Aufsätze publikationsreif machen, PC-zocken und lesen joa freu mich, wenn man wieder raus kann hrhr =)
Alt ist man erst, wenn man zum Archäologen überwiesen wird.

Daniel Richardt, M. A.
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Re: Archäologie in Zeiten von Covid 19

Beitragvon ulfr » 28.03.2020 09:56

Werkstatt aufräumen, Koreanisch lernen, Lesen ...
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Re: Archäologie in Zeiten von Covid 19

Beitragvon MartinH » 30.03.2020 17:37

Ich experimentiere gerade mit Kalksteinplatten - in meiner Nähe "wachsen" die aus einem Aufschluss in einem Hang. Meine Töpferscheibe funktioniert recht gut :-)

Ansonsten: Schwedisch lernen & lesen. Zu viel essen. :-/

Werkstatt aufräumen wäre mal 'ne Idee. Meine Frau wäre bestimmt dafür ...
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Re: Archäologie in Zeiten von Covid 19

Beitragvon ulfr » 30.03.2020 18:48

Werkstatt aufräumen UND zuviel essen geht :D

Heute schon mal 1 Sack Brennholz freigelegt ...
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Re: Archäologie in Zeiten von Covid 19

Beitragvon Blattspitze » 30.03.2020 20:36

.... arbeiten wie vorher auch, ab und zu Heimarbeit, seufz ...
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Re: Archäologie in Zeiten von Covid 19

Beitragvon ulfr » 23.05.2020 18:12

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Re: Archäologie in Zeiten von Covid 19

Beitragvon Bullenwächter » 24.05.2020 10:44

Halben Tag arbeiten in der Firma und nachmittags den Vorgarten umgraben, sieben und umschaufeln - und das seit mittlerweile 8 Wochen :heul:
Archaeologische Funde haben wir auch gemacht: Keramik, Knochen, Holz und Metall - leider alles nur Neuzeit.
Der Tag wird kommen, da wir um zu bewahren, töten müssen!
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Re: Archäologie in Zeiten von Covid 19

Beitragvon Kurt A. » 25.05.2020 08:10

Du musst ob der Neuzeit nicht verzweifeln; das "Zauberwort" heisst tiefer graben. Erst dort wirds richtig spannend... :lol: :lol: :lol:
«Das Verhängnis unserer Kultur ist, dass sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig.»
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Re: Archäologie in Zeiten von Covid 19

Beitragvon Bullenwächter » 25.05.2020 14:28

Unter den von uns angeschnittenen Kulturschichten kommt nur noch eine massive Lehmschicht. Darunter müsste Material der salleeiszeitlichen Grund- und Endmoränen oder sandige Kiese der Hochflächen liegen. Tiefer sind wir nicht gekommen.

Zumindest bei einem Großteil der Keramikfunde ist uns unter Einsatz aller Sinne, postmodernster naturwissenschaftliche Forschungsmethoden und intensivstem Quellenstudium im heimischen Artiven und Bibliotheken, eine taggenaue Datierung gelungen. Sie sind am 25.08.2011 in den Boden gelangt.
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Re: Archäologie in Zeiten von Covid 19

Beitragvon Monolith » 25.05.2020 22:55

Bullenwächter hat geschrieben:Unter den von uns angeschnittenen Kulturschichten kommt nur noch eine massive Lehmschicht. Darunter müsste Material der salleeiszeitlichen Grund- und Endmoränen oder sandige Kiese der Hochflächen liegen. Tiefer sind wir nicht gekommen.

Zumindest bei einem Großteil der Keramikfunde ist uns unter Einsatz aller Sinne, postmodernster naturwissenschaftliche Forschungsmethoden und intensivstem Quellenstudium im heimischen Artiven und Bibliotheken, eine taggenaue Datierung gelungen. Sie sind am 25.08.2011 in den Boden gelangt.


:lol: Wie hat sich das Material verraten?
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