Historische Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbildern

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Re: Historische Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbild

Beitragvon Pitassa » 13.10.2022 21:58

Pow wow, ein richtiger Bilderzyklus ! :44:

Die im Beitrag zur Hartgesteinsbearbeitung 2, Abbildung 1 und 2 bei dir gezeigte große Felsinschrift befindet sich auf der Insel Sehel bei Elephantine. Ihr Inhalt besagt, dass sie ein Dekret des Pharao Djoser (ca. 2700 - 2600 v.Chr.) aus der 3. Dynastie wiedergeben würde, was der Sache nach vermutlich sogar zutreffend ist. Tatsächlich wurde diese als "Hungersnotstele" bekannt gewordene Inschrift aber offenbar erst in der Zeit des Pharao Ptolemaios VI. (163 - 145) in den Fels gesetzt.

Vermutlich suchten die Priester von Elephantine mit der Neuveröffentlichung dieses uralten Dekretes ihre althergebrachten Ansprüche auf das Zwölfmeilenland um den Isistempel von Philae und den daraus erwachsenden Anspruch auf den dortigen Zehnten zu untermauern. Da Ptolemaios VI. selbst in dem Dokument nicht als Adressat genannt wird, bezeichnet man diese historisch ansonsten höchst wertvolle Inschrift auch gerne mal als Fälschung. Super interessante Story ! :)

Quelle : Joachim Friedrich Quack, Artikel Hungersnotstele. In : WiBiLex - Das wissenschaftliche Bibellexikon 2013.

:strickdachs:
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Re: Historische Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbild

Beitragvon Sculpteur » 13.10.2022 22:24

Hallo Pitassa, vielen Dank für deinen ungemein interessanten Beitrag!
Da könnte man direkt ein neues Buch aufschlagen...
Lieder reicht eine Lebenszeit nicht annähernd aus, um das Thema Altes Ägypten (und ich schreibe das "Altes" in altes Ägypten jetzt absichtlich mal groß) nur annähernd zu erörtern.

Allein die Steinmetz- und Bildhauerkunst im alten Ägypten ist so gewaltig aussagekräftig und weitentwicklelt, dass es mir als ursprünglichem Bildhauer teilweise die Sprache verschlägt...

Was ich an Deinen Beiträgen so sehr schätze, sind all diese unglaublich versierten und dezidierten Hintergrundinformationen, die ein bestimmtes Thema von verschiedenen Blickwinkeln aus ganz neu beleuchten.

Die alten Ägypter waren in einer Hinsicht unser heutiges Vorbild: Im Hinblick auf "effiziente" Verwaltung. D.H. die alten Ägypter wussten bereits, wie man den "Zehnten" effektiv eintreibt und unter anderem diese Philosophoie war wohl eines der wesentlichen Standbeine der altägyptischen Kultur und der Frage danach, wie dieses Großreich so groß und auch überdauernd als Zusammenschluss einer ursprünglichen Vielvölkerkultur werden konnte. Schließlich erwies sich das altägyptische Staatssystem jedoch auch als auf "tönernen Füßen" stehend angesichts des aufkommenden römischen Imperiums (und davor Alexander den Großen natürlich nicht vergessend).
Das mag daran gelegen haben, dass die alten Ägypter sich schließlich (oder vielleicht auch von Anfang an) hedonistischen Weltbildern hingaben, die früher oder später in der Geschichte meiner Ansicht nach stets ein Marker für das Überkommensein und den Zusammenfall einer Kultur darstellten (siehe "altrömische Dekadenz"). Gelesen habe ich diese Sichtweise woanders, ich weiß nur nicht mehr wo.

Zu der "Bilderflut": Die gesamte Unternehmung hat mit viele Jahre Recherche, Vorbereitung, Lebens- und Arbeitszeit und Kosten gekostet großen Sammlung von Fotos zum Thema Ägypten auch sehr viele sehr interessante (und leider sehr kostbare) Bücher zum Tehma altes Ägypten.

(An dieser Stelle meinen Sponsoren und Unterstützern, ohne die das Projekt nicht auskam, einen großen Dank!)
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Re: Historische Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbild

Beitragvon Sculpteur » 16.10.2022 10:47

- Beitrag befindet sich in Bearbeitung -

Die Steinbearbeitungversuche des Wissenschaftler-Kollektivs Scientists against Myths
Die Scientists against Myths, ein (nach Kenntnisstand des Verfassers) Kollektiv russischer Wissenschaftle) wartet in z.B. Youtube-Videoauftritten, die Spektakulärität vermitteln sollen.
Die Scientists against Myths zeigen in ihren Videos zu Themen der antiken Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbildern teilweise tatsächlich spektakuläres und warten mit teilweise durchaus interessanten Ergebnissen auf. So gelang es einer Künstlerin des Kollektivs, die sich selbst als Bildhauerin bezeichnet, zwei Hartgesteinsgefäße nach altägyptischen Vorbildern mit manuellen Steinbearbeitungsmethoden unter Ausschluss energiebetriebener Geräte herzustellen. Alle notwendigen Arbeitsschritte wurden tatsächlich händisch und durch reine Anwendung von Muskelkraft bewältigt.
Im Sinne der Wissenschaftlichkeit lassen die Methoden und Ergebnisse leider teilweise wesentliche Aspekte vermissen, die dazu führen würden, dass die Ergebnisse und Präsentationen der Scientists against Myths im Bereich der manuellen Steinbearbeitung nach historsichen Vorbildern durchgängig wirklichen Mehrwert (z.B. für die Ägyptologie) bringen.

Streng genommen zeigen die Scioentists against Myths - mit Ausnahmen - lediglich die - beachtenswerten - Möglichkeiten der manuellen Steinbearbeitung mit sog. "primitiven" Werkzeugen, Mitteln und Methoden auf. Die Scientists against Myths verwendeten in ihren Videos dokumentiert für ihre Steinbearbeitungsversuche jedoch stellenweise Materialien, die sich für das alte Ägypten bisher nicht nachweisen lassen (Korund) und modifizierten Werkzeuge stellenweise empfindbar "nach Belieben", bzw. Zweckmäßigkeit.
Diese Art von Vorgehen ist nicht wissenschaftlich. Die Ergebnisse der Scientists against Myths in manchen Bereichen der von ihnen durchgeführten Steinbearbeitung können deshalb auch nicht als Experimente oder Rekonstruktionen, allerhächgstens als Versuche für die Herstellung von Nachempfindungen bezeichnet werden.
Eine Ausnhame bildet z.B. der erfolgreiche Versuch der Bildhauerin des Kollektivs, einen 90°-winkligen Eckkonflikt in ein Stüpck Hartgestein einzubringen: Hierfür verwendete die Bildhauerin des Kollektivs ausschließlich auzthentische Werkzeuge, Mittel und Methoden (mit Ausnahme des Geodreiecks, mit dem sie die Winkelungen vermaß); es kamen ausschließlich Hartgesteinsbrocken, -stücke und Abschläge sowie authentische Schlagwerkzeuge zur Anwendung, um den Eckkonflikt auszuarbeiten.

Hauptkritikpunkte des Verfassers gegen die Ergebnisse und Vorgehensdweisen der Scientists against Myths sind - trotz deren beachtlichen Leistungen im Bereich der manuellen Hartgesteinsbearbeitung - die folgenden:

1. Ergebnisse werden teilweise wie eine "One-Man-Show" vermarktet (O-Ton: "Wir waren oder sind die Ersten, die darüber berichten": Ergebnisse, Erkenntisse und Veröffentlichungen von z.B. Denis A. Stocks, Manchester, der jahrzehntelang grundlegende Vorarbeit im Bereich der manuellen Steinbearbeitung nach Vorbild altägyptischer Methoden und damit echte Experimernatalarchäologie betrieben hat, wurden in den ersten Videos der Scientists agianst Myths zum Thema schlichtweg nicht erwähnt. Der Bezug zu veröffentlichten Vorerkenntnissen anderer Forschender fehlte in den ersten Youtube-Veröffentlichungen der Scientists against Myths teilweise sogar völlig. Dies, obwohl die Scientists against Myths eindeutigen Bezug auf die bereits von Denis A. Stocks geleistete Arbeit (in teilweiser Zusammenarbeit mit Mark Lehner) nahmen.

2. Die Modifizierung von Wekrzeugen, Miteln udn Methoden, um entsprechende oder gewünschte Ergebnisse zu erzielen, ist im wissenschaftlichen und wexperimentalarchäologischen Sinne ein "NO-GO", wenn die so erzielten Ergebnisse nicht rezipierbar entsprechend von den Begriffen Experiment, Rekonstruktion, Replik abgegrenzt werden. Dennoch wendeten die Scientists against Myths diese Praxis mehrfach und auch ausufernd an, z.B. bei der Verwendung von Kroundpulver als Abrassiv, das Hartgestein i.d.R. wesentlich stärker angreifgt als scharfkörniger (oder auch nicht scharfkörniger) Sand; z.B. bei Bau aufwändiger Bohrapparaturen, für die für das alte Ägypten keine Nachweise existieren.
Wesentliche Arberistsschritte wurden von den Scientists against Myths in ihren Videodokumentationen ausgelassen, obwohl Stocks sie bereits vor vielen Jahren dokumentiert hat (z.B. Schleifen und Polieren eines auf einem in den Boden gerammten Holzstock drehbar gelagerten Hartgesteingefäßes).

3. Die Scientists against Myths beachten - ablesbar aus ihren Videos - wesentliche Aspekte der Arbeitssicherheit nicht und warnen auch nicht eindringlich vor den Gefahren der manuellen Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbildern. Damit gefährden die Scientists against Myths dokumentiert auch die Helfer in ihren Projekten teilweise gravierend (z.B: Einatmen stark lungengängiger und damit extrem gefährlicher Stäube).

FAZIT: Die Ergebnisse und von den Scientists against Myths hergestellten Exponate sind
im Hinblick auf die Möglichkeiten manueller Steinbearbeitung durchaus beachtenswert und interessant, bilden im Sinne der Arbeitsmethoden der Scientists against Myths und der von ihnen verwendeten Werkzeuge, Mittel und Methoden jedoch keine Rekosntruktionen und im strengeren Sinne auch keine Repliken. Im Sinne der angewendeten Herstellungsmethoden stellen die Exponate der Scientists against Myths damit lediglich moderne, mit manuellen Werkzeugen, Mitteln und Methoden hergestellte Exponate, die der Experimentalarchäologie und z.B. jedoch Ägyptologie keinen wesentlichen (neuen) Mehrwert bringen.

QUELLEN:
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Re: Historische Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbild

Beitragvon Sculpteur » 21.10.2022 12:27

- Beitrag befindet sich in Bearbeitung -
(trotz sorgfältiger Prüfung keinerlei Gewährleistung und Haftung für Fehler jedweder Art.)

Übersicht über verwendete Materialien
In diesem gesonderten Beitrag bespreche ich die für die vorliegend dokumentierten, im Jahre 2018 durchgeführten Vorversuchsreihen schwerpunktmäßig und damit wesentlichen bearbeiteten Steinmaterialien und die dafür verwendeten Werkzeuge und Halbzeuge aus Gestein.

Bearbeitung des Werkstücks ... mit modernen Werkzeugen:
https://www.youtube.com/watch?v=F4zxgprHhAY

(siehe Quelle [YC2, YT9]

Nachgereichte Quellen:
Wg = Artikel der deutschsprachigen Wikipedia
We = Artikel der englischsprachigen Wikipedia

[Wg]
Bibliografische Angaben für „Diabas“
Seitentitel: Diabas
Herausgeber: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie.
Autor(en): Wikipedia-Autoren, siehe Versionsgeschichte
Datum der letzten Bearbeitung: 30. Oktober 2021, 17:47 UTC
Versions-ID der Seite: 216816678
Permanentlink: https://de.wikipedia.org/w/index.php?ti ... =216816678
Datum des Abrufs: 21. Oktober 2022, 10:45 UTC

[Wg]
Bibliografische Angaben für „Porphyr“
Seitentitel: Porphyr
Herausgeber: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie.
Autor(en): Wikipedia-Autoren, siehe Versionsgeschichte
Datum der letzten Bearbeitung: 6. März 2022, 20:43 UTC
Versions-ID der Seite: 220855738
Permanentlink: https://de.wikipedia.org/w/index.php?ti ... =220855738
Datum des Abrufs: 21. Oktober 2022, 10:37 UTC

(weitere folgen)
Dateianhänge
Abb. 7 verwendete Steinmaterialien.jpg
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2022

Abb. 7: Ein bearbeitetes Stück Diabas (aus zertifizierter Quelle).
Abb. 6 verwendete Steinmaterialien.jpg
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2022

Abb. 6: Eine zu Werkzeugen verarbeitete Knolle Helgoländer Flint aus (zertifizierter Bezugsquelle).
Abb. 5 verwendete Steinmaterialien.jpg
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2022

Abb. 5: Ein bearbeiteter Hartgesteinsbrocken, wie er sich teilweise an Kanalböschungen findet. Material, Entstehungsart, Gewicht, Härte und Dichte dieses Hartgesteins sind bisher undefiniert.
Vor Ort leihweise zur Verfügung gestelltes Gesteinsstück.
Abb. 4 verwendete Steinmaterialien.jpg
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Abb. 4: Ein als Amboß, Schleifstein und Gegenpraller (für die werfende Steinspaltung) verwendetes Stück Kopfsteinpflaster, wie es sich auch an Kanalböschungen zuweilen findet. Material, Entstehungsart, Gewicht, Härte und Dichte dieses Hartgesteins sind bisher undefiniert.
Vor Ort leihweise zur Verfügung gestelltes Gesteinsstück.
Abb. 3 verwendete Steinmaterialien.jpg
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2022

Abb. 3: Eins von insgesamt zwei in den Vorversuchsreihen bearbeiteten Stücken aus Baumberger Kalksandstein (aus zertifizierter Bezugsquelle).
Abmessungen:
Ungefähres Gewicht (Trockengewicht):
Dichte:
Härte:
Abb. 2 verwendete Steinmaterialien.jpg
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Abb. 2: Eins von insgesamt drei in den Vorversuchsreihen bearbeiteten Tranchenstücken aus Finnischem Granit (aus zertifizierter Bezugsquelle)siehe Buchstabe L in Abb. 1).
Abb. 1 verwendete Steinmaterialien.jpg
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2022

Abb. 1: Buchstabenzuordnung im Bild:

A = bisher unwesentlich verwendeter Schlagstein (kleine Erprobungen der Tauglichkeit als Schlagstein). Material, Entstehungsart, Gewicht, Härte und Dichte dieses Hartgesteins sind bisher undefiniert.

B = bisher unwesentlich verwendeter Schlagstein (kleine Erprobungen der Tauglichkeit als Schlagstein). Material, Entstehungsart, Gewicht, Härte und Dichte dieses Hartgesteins sind bisher undefiniert.

C = Verwendeter Schlagstein aus Porphyr (Abschnitt mit teilweiser Naturoberfläche). Ursprüngliches ungefähres Trockengewicht (bei Raumtemperatur): 1030 g. Konkrete Angaben über Dichte, Härte, Belastbarkeit des spezifischen, hier gezeigten Materials konnten aufgrund fehlender Laborbedingungen in den Vorversuchsreihen nicht ermittelt werden.
- großen Dank an den freundlichen Spender -

D = Bruchstück aus Sandstein, möglicherweise teilweise industriell geformt und später natürlich geformt, wahrscheinlich Ibbenbürener Sandstein.

E = als Schlagstein verwendetes Gesteinsstück. Material, Entstehungsart, Gewicht, Härte und Dichte dieses Hartgesteins sind bisher undefiniert.

(F) = bisher unwesentlich verwendetes und erprobtes Gesteinsmaterial. Material, Entstehungsart, Gewicht, Härte und Dichte dieses Hartgesteins sind bisher undefiniert.

G = vielverwendeter Schlagstein, sehr wahrscheinlich aus hellem weiss-gräulichem Granit. Material, Entstehungsart, Gewicht, Härte und Dichte dieses Hartgesteins sind hier bisher undefiniert. Daten zum ursprünglichen Gewicht müssen noch herausgesucht werden.

H = als Schlagstein verwendetes, sehr hartes Gesteinsstück, möglicherweise Quarzit-Varietät. Material, Entstehungsart, Gewicht, Härte und Dichte dieses Hartgesteins bisher undefiniert.

I = verwendeter Schlagstein, (vermutlich) aus Diabas (Abschnitt mit teilweiser Naturoberfläche). Ursprüngliches ungefähres Trockengewicht (bei Raumtemperatur): 551 g. Konkrete Angaben über Dichte, Härte, Belastbarkeit des spezifischen, hier gezeigten Materials konnten aufgrund fehlender Laborbedingungen in den Vorversuchsreihen nicht ermittelt werden.
- großen Dank an den freundlichen Spender -

J = handelsüblicher Vogelsand, d.H. "nichtscharfer" feiner Quarzsand mit geringem Anteil an Muschelschalenbruch, der für die Verwendung als Abrassiv von der Wirkung im Abrrassiv her unerheblich war. (Achtung! Potenziell große Gesundheitsgefahren bei der Anwendung als nicht genässtes Schleifmittell wegen der starken Lungengängigkeit bestimmter Quarzsande!).

K = Herkömmliches Leitungswasser (H2O; stärker kalkhaltig)

L = In den Vorversuchsreihen verschiedentlich bearbeitetes und geringfügig auch als Werkzeugmaterial verwendetes Tranchenstück Finnischer Granit (Migmatit) (aus zertifizierter Bezugsquelle; Werkstücke ... und ...). Ursprünglicher Abschnitt einer modern-indrustriell gefertigten Grabeinfassung.
Abmessungen:
Ungefähres Gewicht (Trockengewicht):
Dichte:
Härte: (kann z.Zt. nicht konkret ermittelt werden, dürfte aber irgendwo zwischen ... und ... Mohs liegen.
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Re: Historische Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbild

Beitragvon Sculpteur » 26.11.2022 12:34

bisherige Youtube-Videos des Verfassers zum Thema:

(Hinweis: Die Quellenlistung der Videos im Youtube-Channel des Verfassers entspricht nicht der Reihenfolge der Beiträge in diesem Thema, bitte das jeweilige Quellenkürzel beachten!)

Quelle [YC0,V1]:
https://www.youtube.com/watch?v=F4zxgprHhAY

In einem Film über die moderne industrielle Natursteingerwinnung und Natursteinbearbeitung des Verfassers kann zum direkten Vergleich ein Erster kleiner Einblick in die modernen (heutigen) Methoden der manuellen Hartgesteinsbearbeitung gewonnen werden. Das im Film bearbeitete Werkstück aus Finnischem Granit wurde in einer noch zu erstellenden filmischen Dokumentation im Vorversuch an der Oberfläche mit Abschlägen von Finnischem Granit bepickt (Video folgt in Kürze).

[Quelle YC0,V2]:
Weichgesteinsbearbeitung (1)
https://www.youtube.com/watch?v=QAo7qKpO0Uw

Quelle [YC0,V3]:
Weichgesteinsbearbeitung (2)
https://www.youtube.com/watch?v=mYAUoyK-1lQ

Quelle [YC0,V4]:
Weichgesteinsbearbeitung (3)
https://www.youtube.com/watch?v=1mxMXjXpUGI

Quelle [YC0,V5]:
Sandsteinbearbeitung (1)
https://www.youtube.com/watch?v=sshFvVSGsAk


Es folgen baldmöglich Videos zu den folgenden in diesem Thema dokumentierten Steinbearbeitungs-Vorversuchen:
- Granit ritzen
- Granit picken
- Granit beklopfen (Zertrümmern der Oberflächen)
- Vergleichende Tests mit Kupferwerkzeugen und Werkzeugen aus Flint an Hartgestein
- Erste Vorversuche zum Thema des Anlegens einer Hieroglyphe in Hartgestein (Finnischer Granit, deutlich "härter" als Assuan-Granit)
- Werkstoff- und Oberflächenanalysen

Das Erstellen und Hochladen kann noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen.
Die jeweils hinzugefügten Videos werden in dieses Thema jeweils als aktualisierte Quellen eingefügt, wenn sie vom Verfasser hochgeladen wurden.
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