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Klaus Haller
Anmeldedatum: 18.04.2006 Beiträge: 49
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Verfasst am: 27.04.2010 15:18 Titel: Schäftung einer neolithischen Geweihaxt |
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Liebe Leute,
ich plane mich demnächst auch in wenig im Neolithikum zu betätigen.
Geplant ist die Darstellung eines Trägers der späten Trichterbecherkultur am Dümmer-See in Niedersachsen.
Nun hätte ich mir ganz gerne eine Geweihaxt gefertigt, was ja auch nicht wirklich kompliziert ist. Ich habe schon vor Monaten einige Ahorn- und Eschenäste gesammelt und diese getrocknet.
Allerdings ist mir nicht so ganz klar, wie ich die Befestigung des Schaftes realisieren soll. Meine derzeitige Planung sieht vor, dass der Schaft in das leicht konisch zulaufende Auge ähnlich einem neuzeitlichen Maurerhammer eingepasst wird.
Hat da vieleicht jemand noch eine andere Idee? Gibt es Funde von Geweihäxten mit vollständig erhaltenen Schaft, die ich vieleicht übersehen habe?
beste Grüße und eine schöne Saison: Klaus |
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Blattspitze

Anmeldedatum: 17.11.2007 Beiträge: 685 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 28.04.2010 11:29 Titel: |
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Nach meiner Kennntis sind spätmesolithische Geweihäxte in Dänemark mehrfach geschäftet, bzw. mit Schaftresten gefunden worden, sehr ähnlich dem Stück vom Dümmer. Verblüffenderweise sind häufig einfache, noch mit Rinde versehene Haseltriebe verwendet worden, wobei das dünne Ende von oben durch das Loch getrieben wurde bis es festsaß.
Gruß Marquardt |
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Thomas Trauner

Anmeldedatum: 05.12.2005 Beiträge: 1234 Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 28.04.2010 12:02 Titel: |
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Ich sehe genauso. Durch die konische Bohrung und durch "dickere" Seite des Schaftes oben wird verhindert, dass sich die Axt wg. Fliehkraft vom Schaft verabschiedet.
Länge des Schaftes so (analog Ötzi und anderen neolithischen Holzfunden) so um die 60 neuzeitliche Zentimeter.
Thomas _________________ Tutenchamun was Nofretete ? |
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ulfr Site Admin

Anmeldedatum: 05.04.2006 Beiträge: 2340 Wohnort: Wetterau
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Verfasst am: 28.04.2010 20:38 Titel: |
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| Si! |
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Klaus Haller
Anmeldedatum: 18.04.2006 Beiträge: 49
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Verfasst am: 23.07.2010 23:12 Titel: |
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Alles klar!
vielen Dank für die Hilfe, ich bin bei meinen Nachforschungen allerdings auch über solche Exemplare gestolpert, bei denen der Griff aus Massivholz gefertigt war.
beste Grüße: Klaus |
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Thomas Trauner

Anmeldedatum: 05.12.2005 Beiträge: 1234 Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 26.07.2010 09:01 Titel: |
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Äh - klar Massivholz...oder was meinst Du damit ?
Die Rinde muss nicht unbedingt dran bleiben....
Thomas _________________ Tutenchamun was Nofretete ? |
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Manu

Anmeldedatum: 11.08.2009 Beiträge: 313 Wohnort: Gailingen
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Verfasst am: 26.07.2010 09:20 Titel: |
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Könntest du das mal fotogrfieren was du gesammelt hast? Ich bin so ein Augenmensch...
Vielleicht wird es dann klarer.  _________________ Ich wünsche mir 25 Grad Aussentemperatur. |
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