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Wer hat einen Laserscanner?
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Jøran



Anmeldedatum: 08.07.2008
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 Beitrag Verfasst am: 19.03.2009 05:03    Titel: Wer hat einen Laserscanner?
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Hei,

keine Ahnung ob man das hier reinsetzen kann.

Habe die ganze Nacht an einem Laserscanner (Eigenbau) gearbeitet.
Damit möchte ich nächstes Jahr in Norwegen und evtl. Dänemark ein
paar Fibeln einscannen.

Leider funktioniert die Technik noch nicht.

Wer arbeitet von euch mit einem Laserscanne?
Damit ich mit ein paar Fragen nerven kann. Wink

Hilsen

Jøran
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Meine Darstellung: Ein Wikinger (Norweger) aus dem 21. Jahrhundert. Als Waffe trage ich eine Reck Miami 93 Kal. 9mm bei mir.
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Bullenwächter



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Beiträge: 948
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 Beitrag Verfasst am: 19.03.2009 08:16    Titel:
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Ich kenn mich leider damit nicht aus aber es hört sich interessant an, hast Du mal ein Foto von Deinem Scanner?
_________________
Früher war alles besser. Noch früher war alles noch besser!
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Jøran



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Beiträge: 442

 Beitrag Verfasst am: 19.03.2009 15:10    Titel:
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Nein noch nicht, da das noch eine Baustelle ist.

Ich kann dir aber einen Link schicken, wo das Prinzip von meinem
Scanner beschrieben wird. Immerhin habe ich auch die Software von da.

http://www.david-laserscanner.com/wiki/
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Godehardt



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Beiträge: 114
Wohnort: Hellenthal

 Beitrag Verfasst am: 22.03.2009 10:21    Titel:
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Hallo Joran,
ich habe mir auch solch einen Scanner angeschafft. Leider konnte ich ihn bisher noch nicht benutzen. Er funktioniert, die Software zusammen mit der Kamera auch; jedoch bastelt ein Bekannter noch an einer stabilen Vorrichtung als Halterung für die Kalibrierungspunkte und für einen einfachen Drehteller (Auflage für die zu erfassenden Objekte).
Wenn das Ganze funktioniert, werde ich kurz berichten.
Viele Grüße
_________________
Erhard Godehardt
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Jøran



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Beiträge: 442

 Beitrag Verfasst am: 22.03.2009 15:40    Titel:
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Hei Godehardt,

ja, dass Problem ist tatsächlich die ungenaue Handhaltung vom Laser.
Ich vernute, dass die Software daher viel rechnen muß.

Da ich ein Fotomeßtisch mit Drehteller und Kamerarobotarm habe, werde
ich dort diesen Laserscanner mit integrieren.

Außerdem scheint es so, dass Fremdlicht beim abtasten der Objekte
doch erheblich stören kann. Wahrscheilich werde ich das mal unter den
schwarzen Tüchern versuchen.

Dann mal viel Erfolg und ich warte solange. Wink

Hilsen

Jøran
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Godehardt



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Beiträge: 114
Wohnort: Hellenthal

 Beitrag Verfasst am: 06.04.2009 14:37    Titel:
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Inzwischen habe ich meine ersten Versuche mit dem Laserscanner gemacht. Ganz so einfach wie man glaubt ist es nicht! Immerhin habe ich eine in Scan und STL-Version wieder erkennbare Venus von Willendorf erfassen können. Aber die Qualität ist erst einmal durchschnittlich. Man muss mehr mit den Einstellungen beim Speichern und Zusammenführen herum spielen (und sich die gute Lösung aufschreiben). Das kommt noch.
Gruß
_________________
Erhard Godehardt
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Jøran



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Beiträge: 442

 Beitrag Verfasst am: 28.01.2010 17:19    Titel:
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Hei Godehardt,

was macht dein Laserscanner?

Mein Projekt steht erst mal, da mein Mechaniker zur Zeit mir die Teile nicht fräsen kann.

Die Führung des Laser mit der Hand bringt nur bescheidene Ergebnisse.
Wichtig ist tatsächlich einer mechanische Führung des Lasers.

Hilsen

Jøran-N.
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Mark77



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 Beitrag Verfasst am: 29.01.2010 16:01    Titel:
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Hallo Jøran, hallo Godehardt, hallo Leute,

bei uns im Institut (Tübingen) gibt es derzeit zwei Leute, die mit Laserscannern arbeiten.
Zum einen hat einer einen kleineren gekauften für Artefakte. Er scannt sie für seine Magisterarbeit ein. Eher sowas, oder?!

Jemand anderes benutzt einen Marke Eigenbau zum einscannen von großen Flächen (Abri & Höhle einer Grabung). Hier wird ein kleienr Motor benutzt. Ich glaube die meisten Sachen stammen aus dem Baumarkt resp. com Conrad. Soll ich mal nachfragen zwecks Kontakt?
Er benutzt auch eine (gekaufte) Software, weiß aber nicht wie teuer die ist. Allerdings habe ich das Gerät schon in Aktion gesehen und es ist echt der Hammer! Very Happy

Schöne Grüße,
Markus
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Nulla vita sine musica.
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Fridolin



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 Beitrag Verfasst am: 29.01.2010 16:12    Titel:
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Hej Markus,
dies würde mich auch interessieren. Gestern erst bekam ich fast einen Schock, als ich die horrenden Kosten für einen 3D-Laserscan mitbekam: 8000€ für ein schnurkeramisches Grab!

Viele Grüße

Fridolin
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Jøran



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Beiträge: 442

 Beitrag Verfasst am: 29.01.2010 16:32    Titel:
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Hei Markus,

also mich würde auch beide Laserscanner interessieren.

Grabungsscanner sind etwas aufwändiger aufgebaut, als die kleinen Objektescanner.

@Fridolin:

8000€ Shock Und wieviele Stunden?


Hilsen

Jøran-N.
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Fridolin



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Wohnort: Franconia

 Beitrag Verfasst am: 29.01.2010 16:40    Titel:
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Jøran hat Folgendes geschrieben:

@Fridolin:
8000€ :shock: Und wieviele Stunden?
.


Weiß ich leider nicht, habe die Zahlen in einem Grabungsbericht gelesen. Der Anbieter wurde dann auf 6000€ runtergehandelt weil Mitbewerber preiswerter waren. Ich kann mich aber erkundigen...

Viele Grüße

Fridolin
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Jøran



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Beiträge: 442

 Beitrag Verfasst am: 29.01.2010 18:11    Titel:
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Oh ja bitte. Smile

Ohne Stundenangabe läßt sich solch ein Preis schlecht beurteilen.
Es macht ja schon den Unterschied aus, ob für den Scan nur eine oder zehn
Stunden benötigt worden sind. Wink


Hilsen

Jøran-N.
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Mark77



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Beiträge: 258
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 Beitrag Verfasst am: 29.01.2010 23:50    Titel:
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Krass was Leute alles für Geld ausgeben, statt einfach verdammt billig Marke Eigenbau zu nutzen! *seufz*
Ich kümmer mich mal um einen Kontakt!

Schöne Grüße,
Markus
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Jøran



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Beiträge: 442

 Beitrag Verfasst am: 30.01.2010 01:19    Titel:
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Danke! Smile

Mark77 hat Folgendes geschrieben:
Krass was Leute alles für Geld ausgeben, statt einfach verdammt billig Marke Eigenbau zu nutzen! *seufz*


Nun ja, ein Laserscanner aus Steine mag ja schön aussehen, ob's aber auch funktioniert? Laughing

Hilsen

Jøran-Njå
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Blaubär



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 Beitrag Verfasst am: 31.01.2010 09:57    Titel:
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Ahoi,

jetzt muß ich auch mal meinen Senf dazu geben. Da ich halt auch in der Vermessungsbranche arbeite. Zum einen fehlt mal komplett die Leistungsbeschreibung zum Scan des genannten Grabes. Wenn es nur gescannt wurde (3-5 Scans um das Grab herum) und die Punktwolken verküpft wurden. Dann sind 6000 Euro schon ein bisschen viel. Wenn allerdings der ganze Scan auch noch modelliert wurde, dann macht euch mal keine Vorstellung wieviel Stunden da rein fliessen. Eines meiner ersten Projekte war der Marktplatz in Stuttgart. Da ging es nur darum für`s Stadtmarketing eine schöne Animation zu machen. Also alle Fassaden scannen und fotografieren. Nachmessungen mit dem Theo wo es nicht zu sacnnen ging. Dann im Innendienst die Fassaden modellieren, die Bilder entzerren und auf das 3D-Modell mappen. Danach noch einen Rundflug animieren - fertig! Gesamtzeit 160h!!! Und der Detailgrad der Fassaden war relativ klein gehalten. Also sachte mit solchen Aussagen, da fühl ich mich ein wenig angegriffen in meiner Berufsehre, vor allem weil die Vermessung eines der am schlechtesten bezahlten Branchen ist.
Zum Thema Eigenbau: Bin selber am rum experimentieren mit David-Laserscanning. Ist ein wunderbares System mit nur einem Haken - es funktioniert nur im Dunkeln vernünftig. Ebenso die System welche mit Strichprojektion arbeiten. Für den Nahbereich würde ich mir keinen teuren Scanner kaufen, sondern auf solche Systeme zurück greifen. Für den Scan von Gräbern oder anderen archäologischen Großobjekten geht halt fast nix am "teuren" Laserscan vorbei, sobald man eine gewisse Informationsdichte bekommen möchte. Da die Geräte immer noch im oberen Preissegment liegen (ca. 150.000€ ohne Software) kostet dies halt auch. In Zukunft werden die Kosten sicher sinken, da auch die Gerätekosten immer niedriger werden. Aber das wird die Zukunft weisen.

Grüße
Blaubär
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